StartLeistungenGleissicherung

Gleissicherung in Mülheim an der Ruhr

Wer im Gleis baut, während auf dem Nachbargleis Züge fahren, braucht jemanden, der nur auf die Strecke achtet. LANG stellt dafür Sicherungsposten: Fachkräfte, die die Arbeitsgruppe im Gleis rechtzeitig vor jeder Zugfahrt warnen.

Wir arbeiten für Bau- und Infrastrukturunternehmen, deren Leute im oder am Gleis arbeiten. Der Betrieb sitzt in Mülheim an der Ruhr, Einsatzorte nach Absprache.

Arbeiter in Warnweste und Helm steht am Gleis neben einem Güterwagen

Was passiert, wenn ein Zug kommt

Die Rotte, so heißt die Arbeitsgruppe im Gleis, achtet auf ihre Arbeit. Einen Zug auf dem Nachbargleis hört sie zwischen Werkzeug und Maschinen oft erst spät.

Dabei steht sie häufig schon im Gefahrenbereich dieses Gleises. Gemeint ist der Raum neben einem befahrenen Gleis, in dem ein vorbeifahrender Zug Menschen gefährdet. So läuft die Sicherung ab:

  1. Der Sicherungsposten steht außerhalb des Gefahrenbereichs und beobachtet die Strecke. Sieht er einen Zug kommen, gibt er mit dem Signalhorn das Warnsignal.
  2. Die Rotte unterbricht die Arbeit, nimmt Werkzeug und Material aus dem Gleis und verlässt den Gefahrenbereich.
  3. Alle warten im Sicherheitsraum. Das ist der Platz neben dem Gleis, den der Sicherungsplan dafür festlegt und an dem der Zug niemanden gefährdet.
  4. Erst wenn der Zug vorbei ist und der Posten das Zeichen gibt, geht die Rotte zurück an die Arbeit.

Den Rahmen setzt die DGUV Vorschrift 78 „Arbeiten im Bereich von Gleisen“. Ausführlich im Ratgeber: Was macht ein Sicherungsposten im Gleisbereich?

Längsschnitt einer zweigleisigen Strecke: Ein Zug nähert sich der ArbeitsstelleAuf Gleis 1 arbeitet eine Rotte aus drei Personen im Gefahrenbereich von Gleis 2. Der Sicherungsposten steht am Randweg außerhalb des Gefahrenbereichs und beobachtet die Strecke. Nähert sich auf Gleis 2 ein Zug, warnt er mit dem Signalhorn, und die Rotte tritt nach vorn auf den Randweg in den Sicherheitsraum. RotteGleis 2 · in BetriebGleis 1 · ArbeitsgleisGefahrenbereich Gleis 2GefahrenbereichSicherungspostenAnnäherungSicherheitsraum
3 Personen im Gefahrenbereich

Was LANG bei der Gleissicherung übernimmt

Wir stellen das Sicherungspersonal für Ihre Arbeitsstelle. Grundlage ist immer der Sicherungsplan, den Sie als Auftraggeber oder Ihr Planer vorgeben.

  • Sicherungsposten für Arbeitsstellen im Gleis und direkt daneben
  • Warnung vor Fahrten im Arbeitsgleis oder im Nachbargleis
  • Einweisung vor Ort, bevor die Arbeit beginnt
  • Sicherung unserer eigenen Einsätze in der Vegetationspflege und im Winterdienst

Häufig ist für die Arbeiten eine Sperrpause angesetzt. So heißt der Zeitraum, in dem ein Gleis für Züge gesperrt ist. Auf dem Gleis daneben können dann weiter Züge fahren, und genau dort braucht die Rotte die Warnung.

Ein Sicherungsposten hat während des Einsatzes nur diese eine Aufgabe. Er arbeitet nicht mit, sondern beobachtet die Strecke, bis er abgelöst wird oder die Arbeit endet. Für diese Tätigkeit braucht er eine Ausbildung und eine ärztliche Eignungsuntersuchung.

Wer an der Strecke Gehölze zurückschneidet oder im Winter Wege räumt, steht ebenfalls am Gleis. Deshalb sichern wir unsere Vegetationspflege und den Winterdienst an Bahnanlagen selbst.

Arbeiter in Warnkleidung geht neben einem Gleis

Warum LANG

LANG ist an Bahnanlagen im Einsatz, unter anderem für die Deutsche Bahn. Gleissicherung ist der Kern des Betriebs, Vegetationspflege und Winterdienst kommen dazu.

Klare Regeln am Gleis

Die Posten arbeiten nach der DGUV Vorschrift 78 und nach Ihrem Sicherungsplan. Vor Arbeitsbeginn ist geklärt, wer wo steht, wie gewarnt wird und wo der Sicherheitsraum liegt.

Sicherung und Arbeit aus einem Betrieb

Brauchen Sie neben der Sicherung auch einen Rückschnitt am Damm oder Winterdienst auf den Wegen, plant LANG beides zusammen. Sie stimmen einen Einsatz ab statt zwei.

Ein fester Ansprechpartner

Für Ihre Arbeitsstelle haben Sie eine feste Ansprechperson bei LANG. Ändern sich Zeiten oder Abschnitte, wissen Sie, an wen Sie sich wenden.

Von der Anfrage bis zur Rückmeldung

Bei der Gleissicherung hängt viel an der Vorbereitung. Deshalb fragen wir früh nach dem Sicherungsplan und nach den Arbeitszeiten. Ändert sich der Bauablauf, passen wir die Einsatzplanung an.

  1. 1

    Anfrage

    Sie nennen Ort oder Streckenabschnitt, Zeitraum und Art der Arbeiten und schicken den Sicherungsplan mit, wenn er schon vorliegt.

  2. 2

    Abstimmung

    LANG prüft die Unterlagen, klärt Zugang und Arbeitszeiten und plant die Posten ein.

  3. 3

    Einsatz

    Vor Arbeitsbeginn gibt es eine Einweisung vor Ort. Danach sichern die Posten die Rotte, bis die Arbeit erledigt ist.

  4. 4

    Rückmeldung

    Nach dem Einsatz erfahren Sie, wie die Sicherung gelaufen ist und ob etwas offen bleibt.

Wovon der Preis abhängt

Jede Arbeitsstelle wird anders gesichert. Pauschalpreise nennen wir deshalb nicht. Diese Punkte bestimmen den Aufwand:

  • Dauer des EinsatzesEine Schicht, mehrere Tage oder eine Baustelle über Wochen.
  • Zahl der PostenSie hängt davon ab, wie weit die Strecke einsehbar ist und wie viele Arbeitsstellen gesichert werden. Festgelegt ist das im Sicherungsplan.
  • Tag, Nacht oder WochenendeEinsätze in der Nacht und am Wochenende planen wir nach Absprache.
  • AnfahrtDie Entfernung von Mülheim an der Ruhr zur Arbeitsstelle.
  • Sicherungsart laut PlanWas der Sicherungsplan vorsieht, bestimmt, welches Personal gebraucht wird.

Das Angebot erstellen wir nach Ihren Unterlagen. Schicken Sie Ort, Zeitraum und Sicherungsplan über das Kontaktformular.

Zwei Arbeiter in gelber Wetterkleidung neben Gleisen, von oben gesehen

Fragen zur Gleissicherung

Was Bauleiter und Disponenten vor dem ersten Einsatz häufig wissen wollen.

Was ist eine Rotte?

So heißt die Gruppe, die im Gleis arbeitet, zum Beispiel beim Wechsel von Schwellen, beim Stopfen des Schotters oder bei Kabelarbeiten. Die Rotte konzentriert sich auf ihre Arbeit und verlässt sich darauf, dass der Sicherungsposten rechtzeitig warnt.

Was ist der Gefahrenbereich?

Der Raum neben einem befahrenen Gleis, in dem ein vorbeifahrender Zug Menschen gefährdet. Wie weit er reicht, hängt unter anderem von der Geschwindigkeit auf der Strecke ab und steht im Sicherungsplan. Wer am Nachbargleis arbeitet, steht oft schon mittendrin.

Wer erstellt den Sicherungsplan?

Der Auftraggeber der Arbeiten oder sein Planer. Im Plan steht, wie die Arbeitsstelle gesichert wird, wie viele Posten wo stehen und wo der Sicherheitsraum liegt. LANG arbeitet nach diesem Plan und stellt das Personal dafür. Liegt der Plan noch nicht vor, können Sie trotzdem anfragen. Dann klären wir zuerst Ort und Zeitraum.

Welche Angaben braucht LANG für ein Angebot?

Ort oder Streckenabschnitt, Zeitraum und Arbeitszeiten, Art der Arbeiten und den Sicherungsplan, sobald er vorliegt. Hilfreich sind auch Angaben zum Zugang zur Arbeitsstelle und dazu, ob eine Sperrpause angesetzt ist. Fehlt etwas, fragen wir nach.

Arbeitet LANG auch nachts und am Wochenende?

Nach Absprache. Viele Arbeiten am Gleis werden in Zeiten mit wenig Zugverkehr gelegt. Nennen Sie uns in der Anfrage Ihre Zeiten, dann klären wir, was möglich ist.

Welche Sicherungsarten gibt es?

Grundsätzlich unterscheidet man die Warnung durch Sicherungsposten, feste Absperrungen zwischen Arbeitsstelle und befahrenem Gleis und automatische Warnsysteme. Welche Art an einer Arbeitsstelle gilt, legt der Sicherungsplan fest. Bei der Warnung durch Posten hängt alles daran, dass ein Zug früh genug gesehen wird. Deshalb steht im Plan auch, wo die Posten stehen. Was LANG für Ihre Baustelle stellen kann, klären wir anhand des Plans.

Arbeiten am Gleis geplant?

Schicken Sie Ort, Zeitraum und Art der Arbeiten, gern mit Sicherungsplan. LANG plant die Posten ein und meldet sich mit einem Angebot.